2000 Kilometer
7 Wanderungen
4 Stops
2 Gletscher
Und 1 Kiwi
Das sind die groben Eckdaten des bisherigen Verlaufs meines Roadtrips.
2000 Kilometer
7 Wanderungen
4 Stops
2 Gletscher
Und 1 Kiwi
Das sind die groben Eckdaten des bisherigen Verlaufs meines Roadtrips.
Regen peitschte in sein Gesicht. Es war hellichter Tag und doch finster wie die Nacht. “Wenn nur dieser grässliche Sturm aufhören würde”, dachte er sich.
Für 2 Schritte die er sich vorne kämpfte, rutschte er wieder einen Schritt auf dem nassen, schlammigen Untergund zurück.
Dann in der ferne sah er etwas. Ein leichtes bläuliches Schimmern. War er tatsächlich am Ziel angekommen? Sollten die Strapazen ein Ende haben?
Um zu erklären was das Ganze auf sich hat und ob das bläuliche Schimmern tatsächlich das Ziel darstellte, muss ich allerdings ein wenig in der Zeit zurückgehen.
Das Leben kann so schön sein. Man öffnet die Balkontür, schreitet hinaus ins gleißende Sonnenlicht und genießt einen frisch gebrühten Kaffee. Keine 50 Meter von einem entfernt branden die Wellen des pazifischen Ozeans an den Strand. Die Sonne steht noch sehr tief, trotzdem ist es schon richtig heiß. Es ist kurz vor 8.00 Uhr morgens in Napier. Einer der sonnigsten Städte Neuseelands.
Wie vielleicht bekannt ist, wird in Neuseeland auf der linken Seite gefahren. Das führt bei jemandem, der sonst immer auf der rechten Straßenseite unterwegs ist, unweigerlich zu Problemen.
Das ganze macht sich schon bemerkbar, wenn man nur als Fußgänger unterwegs ist. Anstatt nach rechts zu schauen, um nach korrekt fahrenden Autos Ausschau zu halten, guckt man automatisch nach links, um zu überprüfen, ob die nicht allzu weit verbreiteten Innestadt-Geisterfahrer unterwegs sind.
Tag 1
Am jetzigen Wochenende war es so weit. Der erste große Ausflug zum Cape Reinga, einem der nördlichsten Punkte Neuseelands, stand an.
Am Morgen hieß es früh aufstehen (so gegen 8:00 Uhr) und ab zur Autovermietung. Bis ich im Auto saß vergangen, wie auch nicht anders zu erwarten, keine 10 Minuten.
Dann nur noch schnell zurück zur Wohnung, alles einladen und auf in Richtung Highway.
Direkt nach dem Orietierungskurs hier in Auckland hieß es Bankkonto eröffnen. Das ist extrem unkompliziert:
Man schreibt auf ein Forumlar seinen Namen, ein paar Kontaktinformationen, geht damit zur Bank und 5 Minuten später hat man ein Bankkonto.
So viel zur Theorie. Wenn man allerdings beim eröffnen des Bankkontos den Manager als Ansprechpartner erwischt, kann´s auch gerne mal länger dauern.
Tag 1
Nach über 30 Stunden Reise, die man zu größten Teil in einem Flugzeug verbracht hat, ist man naturgemäß etwas erschöpft. Trotzdem stiegen wir voller freudiger Erwartung aus dem Flugzeug aus. Auf dem Weg zur Immigration hat man sich noch jedes Gratis Neuseeland´Heft geschnappt was auslag, sodass man bei der Immigration angekommen aussah, als ob man einen Kiosk betreiben würde.